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    Bad Saarow

     

    Die erste urkundliche Erwähnung Saarows datiert in das Jahr 1463. Im Jahr 1774 hatten die Gutsdörfer Saarow, Pieskow und Silberberg am Scharmützelsee zusammen 225 Einwohner. Bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1860 befand sich das Dorf im Besitz der Familie von Löschebrand. Noch im Jahr 1881, als Theodor Fontane Saarow einen Besuch abstattete, gab es dort nur wenig zu sehen. In seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg schreibt er: „Wirklich in Saarow war nicht viel, und als ich mich genugsam davon überzeugt hatte, hielt ich mich auf den See zu“. 1905 wurde jedoch eine regelmäßige Dampfschifffahrtslinie auf dem Scharmützelsee eingerichtet.
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    Berlin

     

    Der Name ‚Berlin‘ leitet sich vermutlich von dem slawischen Begriff br’lo bzw. berlo mit der Bedeutung „Sumpf, Morast, feuchte Stelle“oder ‚trockene Stelle in einem Feuchtgebiet‘ sowie dem in slawischen Ortsnamen häufigen Suffix -in ab. Der Stadtname ist weder auf den angeblichen Gründer der Stadt, Albrecht den Bären, gestorben bereits 1170, noch auf das Berliner Wappentier zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um ein redendes Wappen, mit dem versucht wird, den Stadtnamen in deutscher Interpretation bildlich darzustellen (Berlin = ‚Bär‘).
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    Infantrieschule

    Wünsdorf

    Außer den etwa 2700 Einwohnern lebten zu Spitzenzeiten 50.000 bis 75.000 sowjetische Männer, Frauen und Kinder dort. Für Bürger der DDR war das Areal Sperrgebiet. Innerhalb des umzäunten und ummauerten Geländes befanden sich bis 1994 zahlreiche sowjetische Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Sportplätze, Schwimmbäder und Geschäfte.
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    Haus der Offiziere

    Wünsdorf

    Der Abzug der Truppen erfolgte 1994. Sie hinterließen im September 1994 eine menschenleere Garnisonsstadt, ein Areal von 260 Hektar munitionsverdächtiger Fläche. 98.300 Stück Munition und 47.000 Stück sonstige Kampfmittel, 29,3 Tonnen Munitionsschrott und weitere Bomben- und Waffenteile wurden entsorgt. 45.000 Kubikmeter Haus- und Sperrmüll wurden abtransportiert; hinzu kamen tonnenweise Chemikalien, Altöle, Altfarben, Altreifen, Akkumulatoren sowie Asbestabfälle.
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    Brikettfabrik

    Louise

    Die Brikettfabrik Louise in Domsdorf einem Ortsteil der südbrandenburgischen Stadt Uebigau-Wahrenbrück im Landkreis Elbe-Elster ist die älteste Brikettfabrik Europas und ein Technisches Denkmal. m September 1882 erfolgte die Inbetriebnahme der Brikettfabrik Louise, in der im Jahre 1883 bereits über 150.000 hl. Rohbraunkohle zu Briketts verarbeitet werden. Zunächst waren nur zwei Pressen zur Brikettierung aufgestellt. Auf Grund des ständig steigenden Bedarfs an Briketts wurden umfangreiche Erweiterungen durchgeführt. Damit konnten dann sieben Pressen zur Brikettproduktion genutzt werden. Zu den ursprünglich vorhandenen sechs Tellertrocknern wurden zwei Röhrentrockner notwendig. Die erste Lichtmaschine zur Stromerzeugung wurde 1896 in Betrieb genommen.
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    Der Fuerstenhof

    in Eisenach

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel in Hotel Stadt Eisenach umbenannt; seinen ursprünglichen Namen erhielt es erst 1991 zurück.1996 wurde das Hotel endgültig geschlossen und steht seither leer. Vandalismus, Diebstahl, Brandstiftung und fehlende Bauunterhaltung führten zum baulichen Verfall der Gebäudesubstanz. 2004 wurde die Denkmaleigenschaft des Gebäudekomplexes aufgehoben. Ein Jahr später ging das Gebäudeensemble an einen Privateigentümer, der bestrebt war, einen Teilabriss durchzuführen und die verbleibende Bausubstanz um die ursprüngliche Bornemann-Villa zu erhalten und umzunutzen, dies jedoch nicht finanzieren konnte.Der Eigentümer stellte im Januar 2015 einen Antrag auf den kompletten Abriss des gesamten Gebäudekomplexes mit einstigem Hotelbau.
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    Madeira Gebirge

     

    Madeira verfügt über mehrere Mesoklimata. Im Norden der Insel regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Insel im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost. Er entsteht vor der Küste Portugals und zieht in Richtung auf die Kapverdischen Inseln.
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    Madeira 25 Fontes

     

    Madeira entstand in mehreren vulkanisch aktiven Phasen, wobei die genaue Lage der jeweiligen Krater nicht mehr auszumachen ist. In jeder vulkanischen Phase gab es an mehreren Stellen der Insel Ausbruchszentren. Überbleibsel dieser Phase sieht man an einigen Stellen im Inselinnern, an denen pyroklastisches Gestein von mit basaltischem Material gefüllten Eruptivgängen durchzogen ist.
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    Madeira Küste

     

    Da Madeira eine verhältnismäßig junge Insel ist, haben die Flüsse der Insel meist ein sehr starkes Gefälle, weisen zahlreiche Wasserfälle auf und die Flussläufe führen ohne mäandernde Schleifen direkt zum Meer. Der Pico Ruivo ist mit 1862 m der höchste Gipfel der Insel und zugleich einer der höchsten Berge Portugals. Die Küste von Madeira ist steil und felsig. Westlich von Câmara de Lobos erhebt sich das Cabo Girão, eine der höchsten Steilklippen Europas, 580 m über den Atlantik.
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    Madeira / Porto Santo

     

    Als die portugiesischen Seefahrer João Gonçalves Zarco, Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo im Jahr 1418 den Madeira-Archipel „wiederentdeckten“, betraten sie zuerst Porto Santo, um von hier aus die Möglichkeit einer Besiedlung Madeiras zu prüfen. Ein 1418 ausgesetztes trächtiges Kaninchen vermehrte sich sehr stark, so dass nach ein paar Jahren die ersten Siedler unter einer großen Kaninchenplage litten.
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    Der Gardasee und Tignale bei Nacht

     

    Tignale befindet sich auf einer Höhe von 555 m über dem Meeresspiegel und liegt etwa 1 km westlich des Hauptortes Gardola, 7 km nördlich von Gargnano, 8 km westlich von Malcesine (gegenüber dem See) und rund 10 km südwestlich von Limone Sul Garda.
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    Venedig die Lagunenstadt

    mehr Museum als Stadt

    Der Touristenstrom hat 1999 zu einer ungewöhnlichen Aktion der Stadtverwaltung geführt: Man warnte in Plakaten vor Venedig. Diese Aktion richtete sich gegen Tagestouristen, die der Stadt außer Belastung wenig einbringen. Diese Plakataktion von Oliviero Toscani warnte mit drastischen Fotos von Ratten, verschmutzten Kanälen und verfallenden Palästen vor den hässlichen Seiten Venedigs, um diejenigen Besucher abzuschrecken, die eine Postkartenidylle erwarteten.
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